IFEZ

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Die „Internationale Föderation für Eurasierzucht – Weltverband für Eurasier“ hat im November 2006 ihr 10-jähriges Bestehen mit einem würdigen Festakt gefeiert.
Als 1996 die IFEZ gegründet wurde, bestand sie aus den drei Gründungsmitgliedern EKW, SEK und ZG. Die Idee war gut und hat sich in der Eurasierwelt schnell verbreitet. Heute besteht sie aus sieben Vollmitgliedern und zwei assoziierten Vereinen. Im 10. Jahr wurde als jüngster Verein der „United States Eurasier Club“ kurz genannt USEC einstimmig aufgenommen. Damit hat die IFEZ den Sprung über den Atlantik getan zum Wohle unserer Rasse.

IFEZ Tagung 2009

IFEZ Tagung 2009

Aufgrund des Kooperationsabkommens mit der FCI können jetzt auch Vereine aufgenommen werden aus Ländern, die nicht der FCI angehören.

Alle Mitglieder haben sich verpflichtet, auf die Zucht von gesunden, wesensfesten und standardgerechten Eurasiern nach vorgegebenen Qualitätsmerkmalen hinzuwirken und die Haltungsbedingungen des Eurasiers als Familienhund umzusetzen.

Feierliche Vertragsunterzeichnung: Lothar Mende (IFEZ) und Uwe Fischer (VDH) am 19. Februar 2006

Feierliche Vertragsunterzeichnung:
Lothar Mende (IFEZ) und Uwe Fischer (VDH)
am 19. Februar 2006

Die internationale Föderation für Eurasierzucht – Weltverband für Eurasier – ist bestrebt, die von ihr vertretene Rasse Eurasier auf Basis ihrer Statuten und des FCI-Standards Nr. 291 weltweit zu betreuen. Die FCI erkennt nur einen Weltverband je Rasse an. Die Kooperationsvereinbarung zwischen dem Weltverband für Eurasier (IFEZ) und der FCI wurde am 19. Februar 2006 unterzeichnet.

Die Kooperationsvereinbarung im Wortlaut finden Sie auch hier.

 

IFEZ Tagung in Apeldoorn, Oktober 2009

IFEZ Tagung in Apeldoorn, Oktober 2009

Die Zuchtarbeit für eine Rasse nur am heimischen Herd reicht zur Erhaltung und Weiterentwicklung einer Rasse nie aus. Aus dieser Erkenntnis heraus haben sich mehrere Eurasiervereine aus verschiedenen Ländern zur„Internationalen Föderation für Eurasierzucht“ (IFEZ) zusammengeschlossen und eine gemeinsame Datenbank mit internationalen Zuchtdaten aufgebaut.
Gegründet wurde die Vereinigung 1996. Sie hatte ursprünglich den Zweck, Zuchtdaten auszutauschen, um damit die Zuchtarbeit der einzelnen Eurasiervereine zu erleichtern. Inzwischen ist ein internationales Netzwerk entstanden, das von vielen persönlichen Kontakten lebt. In diesem Jahr feiert die IFEZ ihren 10. Geburtstag.

Mitglieder der „Internationalen Föderation für Eurasierzucht“:
Eurasier-Club Austria, ECA, Österreich, vertreten durch Univ. Prof. Dr. Mag. Kurt Kotrschal
Eurasierfreunde Schweiz, EFS, Schweiz, vertreten durch Beat Kempf
Eurasier-Klub e.V., Sitz Weinheim, EKW, Deutschland, vertreten durch Andrea Lebek
Eurasier Vereniging Nederland, EVN, Niederlande, vertreten durch John Stegman
Interessengemeinschaft Eurasierfreunde Schweiz, IGES, Schweiz, vertreten durch Peter Möllenbruck
Suomen Eurasier Kerho, SEK, Finnland, vertreten durch Satu Rossow
Zuchtgemeinschaft für Eurasier, ZG, Deutschland, vertreten durch Dr. Michaela Witte

assoziierte Mitglieder
Spidhundeklubben – Eurasier, SPK – Eurasier, Dänemark, vertreten durch Legarth Brenbak
United States Eurasier Club, USA, vertreten durch Ute Molush
Eurasier Club Belgie, Belgien,
vertreten durch Philippe Meiresonne
Eurasier Society UK, Großbritannien, vertreten durch Brigitte Mordan-Grimm
Nordic Group Eurasier Health, Norwegen, vertreten durch Yvonne Marzinke

kooperierende Mitglieder
Eurasier Club Italiano, Italien, vertreten durch Laura Binda

(Sie finden die Vereine unter „Partnervereine„)

Es gab einen starken Willen für weitere Gemeinsamkeiten. Auf internationaler Ebene wurden Qualitätsvorgaben für die Eurasierzucht entwickelt, die die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse der Kynologie und Verhaltensforschung berücksichtigen, und zu denen sich die Vereine selbst verpflichten.
Eurasierwelpen bei IFEZ-Züchtern wachsen grundsätzlich im Kreise der Familie auf, um frühzeitig auf den Menschen geprägt zu werden. Zwingeraufzuchten und kommerzielle Massenzuchten gibt es hier nicht. Die Zucht nur mit fehlerfreien, wesensfesten, gesunden und veterinärmedizinisch überprüften Tieren ist dabei selbstverständlich, eine Kontrolle durch ausgebildetes Personal normal. Die erwachsenen Eurasier werden auf Hüftgelenksdysplasie (HD), Patellarluxation und erbliche Augenerkrankungen untersucht. Die in der IFEZ erzüchteten Eurasierwelpen erhalten ein Zertifikat zusätzlich zur Ahnentafel.

Damit wird auch eine deutliche Abgrenzung zu anderen sogenannten Eurasierzuchten gezogen, die schnell mal eben einen Chow-Chow und einen Wolfsspitz verkreuzen, um den Nachwuchs als Eurasier zu verkaufen. Das aber hat mit unserer jahrzehnte langen Zuchtarbeit, die den Eurasier erst als Rassehund erschaffen hat, überhaupt nichts zu tun. Leider wurde es bei der Gründung der Rasse versäumt, den Namen „Eurasier“ markenrechtlich schützen zu lassen, sodaß gegen solche „Wildzüchter“ rechtlich kaum vorgegangen werden kann. Der Eurasier war eine gezielte „Dreierkreuzung“ zwischen Chow-Chow , Wolfsspitz und Samojede. Somit gibt es keine Landschläge, auf die ein „Wildzüchter“ hätte zurückgreifen können. Deshalb ist es eher unwahrscheinlich, daß ein außerhalb des VDH oder FCI erzüchteter Eurasier „echt“ ist.

Zukünftig können Sie den nach Standard und den hohen Qualitätsanforderungen der „Internationalen Föderation für Eurasierzucht“ erzüchteten Eurasier – an seinem Zertifikat erkennen.